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Über mich · IT-Architekt · 30+ Jahre Mittelstandspraxis · Arnsberg · NRW

Michael Höner. IT-Architekt & Sparringspartner aus dem Sauerland.

30+ Jahre IT-Praxis. Vom IT-Leiter im öffentlichen Dienst bis zur strategischen Beratung. Mittelstand, nicht Konzern. Architektur, nicht Verkauf. Und ein Sauerländer Bezug, der nicht Marketing ist.

seit 1995in IT und Architektur
seit 2009selbständig im Mittelstand
ArnsbergSauerland · NRW
„Ich glaube an Substanz vor Show. An Geduld vor Tempo. Und daran, dass die beste Beratung die ist, die man irgendwann nicht mehr braucht.

Michael Höner

Wer ich bin

Ein IT-Architekt mit Vorliebe für Klarheit.
Und einer Aversion gegen Berater-Sprech.

30+ Jahre in IT und Digitalisierung — 18 Jahre als IT-Leiter im öffentlichen Dienst, parallel seit 1997 als Network Engineer, seit 2009 zusätzlich selbständig. Heute hauptberuflich strategischer Sparringspartner für den Mittelstand.

Mein Werdegang ist nicht der eines Unternehmensberaters. Er ist der eines IT-Praktikers, der in über 30 Jahren gesehen hat, wo Beratung wirkt — und wo sie nur Kosten verursacht. Das prägt meine heutige Arbeit: klare Strukturen, ein Misstrauen gegen Marketing-Folien, ehrliche Diagnose.

Mein Sitz ist Arnsberg im Sauerland. Das ist kein Nostalgie-Argument — sondern eine bewusste Wahl: Mittelstand braucht Beratung mit Bodenhaftung, nicht Berliner Tech-Hype.

Warum ich so arbeite

In meinen 18 Jahren als IT-Leiter habe ich immer wieder dasselbe gesehen: Unternehmen geben hohe Summen für Technologie aus — und lösen ihre eigentlichen Probleme trotzdem nicht. Nicht, weil die Technik schlecht war, sondern weil Verantwortung, Struktur und Klarheit fehlten.

Irgendwann wollte ich nicht mehr Werkzeuge verwalten, sondern Entscheidungen verantworten. Deshalb habe ich mich selbständig gemacht — nicht, um das nächste Produkt zu verkaufen, sondern um genau dort anzusetzen, wo es vorher fehlte: bei der Frage, was wirklich gebraucht wird.

Genau deshalb arbeite ich heute anders.

Werdegang

Vier Stationen,
die mich geprägt haben.

Kein klassischer Lebenslauf. Vier Phasen, in denen ich gelernt habe, was ich heute weiß — und was ich heute nicht mehr glaube.

  1. 01 1995–2013

    IT-Leitung im öffentlichen Dienst

    18 Jahre Verantwortung für IT-Strategie, Plattform-Architektur, Sicherheits-Konzepte und Beschaffung. Hier habe ich gelernt, dass jede gute IT in der Organisation entsteht — und dass Compliance kein Hindernis ist, sondern eine Disziplin, die sich auszahlt.

    Schwerpunkt: IT-Strategie · Compliance · Beschaffung · Plattformen

  2. 02 seit 1997

    Network Engineer

    Parallel zur IT-Leitung: technische Tiefe als Grundlage. In über 25 Jahren Netzwerk-Praxis lernt man, dass Architektur entscheidet — nicht das Datenblatt. Diese Hardware-Nähe ist heute der Unterschied: ich verstehe, wovon ich rede.

    Schwerpunkt: Netzwerk-Architektur · Sicherheit · Hardware-nah

  3. 03 seit 2009

    Selbständige Beratung im Mittelstand

    Zunächst neben der IT-Leitung, später hauptberuflich. Mittelstand-Projekte quer durch Branchen — von SOS Kinderdörfern über Bauträger bis zu industrieller Fertigung. Die Vielfalt hat mir gezeigt: Strukturprobleme gleichen sich überall.

    Schwerpunkt: Beratung · Architektur · Querbranchen-Mittelstand

  4. 04 heute

    Sparring · KI-Verantwortung · EU AI Act

    Strategischer Sparringspartner für Geschäftsleitungen, mit Schwerpunkt auf KI-Verantwortung, EU AI Act, IT-Security und digitale Architektur. Beratung als Sparring — mit klarem Schluss, ohne Tool-Verkauf, ohne Implementierungs-Mandate.

    Schwerpunkt: Sparring · KI · EU AI Act · NIS-2 · Compliance-Triade

Meine Grundsätze

Was mich antreibt —
vier Thesen.

Diese Überzeugungen leiten meine Arbeit. Nicht als Marketingversprechen, sondern als gelebte Haltung.

These 01 Verantwortung vor Geschwindigkeit

Lieber richtig als schnell.

Tempo beeindruckt, aber es trägt nicht. Wer eine Technologie einführt, übernimmt Verantwortung — für Daten, für Menschen, für Folgen. Diese Verantwortung lässt sich nicht nachträglich einbauen. Sie gehört an den Anfang.

These 02 Architektur schlägt Aktionismus

Struktur vor Werkzeug.

Die meisten Probleme entstehen nicht durch fehlende Tools, sondern durch fehlende Architektur. Ein neues System löst selten, was eine klare Struktur gelöst hätte. Ich frage zuerst nach dem Zusammenhang — nicht nach dem nächsten Produkt.

These 03 Entscheidungen brauchen Widerspruch

Der ehrliche Einwand.

Eine Entscheidung, der niemand widerspricht, ist selten gut geprüft. Als Sparringspartner ist es nicht meine Aufgabe zuzustimmen — sondern die unbequeme Frage zu stellen, bevor der Markt sie stellt. Widerspruch ist kein Risiko, sondern Qualitätssicherung.

These 04 Technologie ist niemals Selbstzweck

Technik dient — nie umgekehrt.

KI, Cloud, Automatisierung: alles Mittel, kein Ziel. Die Frage ist nie, was möglich ist, sondern was es Ihrem Unternehmen bringt — und was es an Verantwortung kostet. Technik, die diesem Maßstab nicht standhält, lasse ich weg.

Weil gute Entscheidungen nicht von Einzelgesprächen abhängen sollten, habe ich das Service-Cockpit entwickelt — einen strukturierten Raum für Orientierung zwischen den Gesprächen.

Was nach der Zusammenarbeit anders ist

Was aus der
Zusammenarbeit entsteht.

Drei Beispiele aus laufenden Mandaten — anonymisiert, ohne Kundenname. Konkrete Ergebnisse, nüchtern eingeordnet, ohne Marketing-Aufschlag.

IT-Security

Maschinenbauer, NRW, 90 Mitarbeitende

Drei Abhängigkeiten in der IT-Infrastruktur, die dem Geschäftsführer bis dahin nicht bekannt waren — jede ein möglicher Produktionsstillstand von Tagen. NIS‑2-Readiness strukturiert aufgebaut, Notfallplan, der vorher fehlte. Kein externer Vorfall seitdem — und ein kalkulierbares Risiko statt eines blinden Flecks.

KI & EU AI Act

Logistikunternehmen, Sauerland, 140 Mitarbeitende

Zwei laufende KI-Anwendungen waren EU AI Act-pflichtig, ohne dass das intern bekannt war — ein unbemerktes Haftungs- und Bußgeldrisiko bis in die Geschäftsführung. Klassifizierung und Dokumentation in sechs Wochen abgeschlossen. Das Risiko vom Tisch, bevor es zum Problem wurde — und Klarheit, welche KI bleiben darf.

Strategisches Sparring

Gesundheitsdienstleister, Westfalen, 60 Mitarbeitende

Drei Angebote zwischen 80.000 und 220.000 € lagen vor. Nach zwei Sparring-Terminen: strukturierte Entscheidungsgrundlage, 30 % Kostenreduktion gegenüber der ursprünglich favorisierten Variante.

Persönlich

Warum Sauerland
und nicht Berlin oder München.

Ich arbeite im Sauerland, weil ich hier verwurzelt bin — und weil ich überzeugt bin, dass Mittelstand mehr von Beratung mit Bodenhaftung hat als von Berlin-Tech-Speak.

Das heißt nicht, dass ich nur regional arbeite. Meine Klienten sitzen in Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg — ich komme dorthin. Aber meine Maßstäbe sind sauerländisch: Substanz vor Show, Geduld vor Tempo, Vertrauen vor Versprechen.

Wer Beratung sucht, die in der Region versteht, wie KMU tatsächlich funktionieren — ist bei mir richtig. Wer den nächsten Tech-Hype gepitcht haben möchte: woanders.

Häufige Fragen

Was Klienten zu mir und
meiner Arbeit fragen.

01 Woran erkenne ich, dass ein Gespräch mit Ihnen sinnvoll sein könnte? +

Wenn Sie in Technik oder KI investiert haben — und trotzdem nicht ruhiger geworden sind. Wenn Entscheidungen anstehen, bei denen Ihnen niemand ehrlich sagt, ob sie tragen. Wenn Sie keinen Verkäufer suchen, sondern jemanden, der auch mal widerspricht. Dann lohnt sich ein Gespräch. Wenn Sie dagegen nur eine schnelle Bestätigung für etwas wollen, das längst beschlossen ist, sind Sie bei mir falsch — und das sage ich Ihnen lieber vorher als hinterher.

02 Warum verkaufen Sie keine Tools? +

Weil ich dann nicht mehr frei wäre, Ihnen die Wahrheit zu sagen. Wer an einem Produkt mitverdient, empfiehlt es — bewusst oder nicht. Ich bekomme von niemandem Provision: nicht von Microsoft, nicht von Security-Herstellern, nicht von Implementierungspartnern. Mein einziges Interesse ist, dass die Entscheidung für Sie stimmt. Unabhängigkeit ist nicht mein Marketing — sie ist mein eigentliches Produkt.

03 Was passiert, wenn Sie feststellen, dass ich Ihre Hilfe gar nicht brauche? +

Dann sage ich Ihnen das — und das Gespräch endet, ohne Rechnung für eine Lösung, die Sie nicht brauchen. Das klingt geschäftsschädigend, ist aber das Gegenteil: Die ehrlichste Antwort, die ich geben kann, ist manchmal „Das brauchen Sie nicht.“ Genau daran erinnern sich Menschen — und melden sich wieder, wenn sie wirklich jemanden brauchen. Vertrauen entsteht dort, nicht im Verkaufsgespräch.

04 Was unterscheidet Sie von einem klassischen Unternehmensberater? +

Drei Dinge. Ich war 18 Jahre selbst verantwortlich, nicht nur Ratgeber — ich kenne die Seite, die am Ende geradestehen muss. Ich komme aus der IT-Architektur, nicht aus der Folien-Produktion; ich rede über das, was technisch und organisatorisch wirklich trägt. Und ich verkaufe keine Methodik im Abo: Wenn die Arbeit getan ist, bin ich wieder weg. Die beste Beratung ist die, die man irgendwann nicht mehr braucht.

05 Sind Sie Einzelkämpfer oder Team? +

Beratung mache ich selbst — das ist der Punkt. Sie haben einen Ansprechpartner mit Tiefe und Verantwortung, nicht eine wechselnde Beraterriege. Bei Implementierungen vermittle ich an ausgewählte Partner, mit denen ich seit Jahren arbeite und für die ich keine Provisionen bekomme.

06 Welche Branchen kennen Sie? +

Sehr breit: 18 Jahre IT-Leitung im öffentlichen Dienst, dann Mittelstands-Beratung quer durch Branchen — von SOS Kinderdörfern über Bauträger bis zu industrieller Fertigung. Meine Stärke ist nicht eine einzelne Branchen-Expertise, sondern Architektur-Denken: das funktioniert quer durch Branchen, weil die Strukturprobleme sich gleichen.

07 Wie groß sind Ihre typischen Klienten? +

50–1.000 Mitarbeitende. Bei kleineren Häusern arbeite ich oft direkt mit der Geschäftsführung, bei größeren mit IT-Leitung und Geschäftsleitung. Konzerne sind selten der richtige Klient für mich — meine Stärke ist die direkte Arbeit, nicht der politische Apparat.

08 Wie ist Ihre Verfügbarkeit? +

Ich nehme bewusst nur eine begrenzte Zahl an Klienten parallel. Standortbestimmungen sind in der Regel binnen 4–6 Wochen startbar. Sparring-Termine kürzer. Bei Krisen-Anlässen versuche ich, schnell zu reagieren — auch wenn ich nicht der Forensiker bin, sondern der Architekt danach.

09 Was machen Sie, wenn Sie nicht arbeiten? +

Tauchen und Sportcabrio fahren auf der einen Seite. 3D-Druck und Xtool-Lasergravur in der eigenen Werkstatt auf der anderen. Konzentration unter Wasser, Tüfteln am Werkstück — beides hat mit Beratungs-Theater wenig zu tun. Genug Distanz zum digitalen Hype-Apostel-Modus, um klar zu bleiben. Genau das, glaube ich, ist Voraussetzung für gute Beratung — nicht Hindernis.